Veranstaltungen

19.09.2024 bis 21.09.2024 Rabinstr. 8, 53111 Bonn,

Die interdisziplinäre Tagung 'Eliten am Hof. Konsens und Konflikt in mittelalterlichen Texten und Bildern' befasst sich mit der Interaktion und Kommunikation von Mitgliedern geistlicher und weltlicher Eliten aus dem Umfeld oberster Herrschaftsträger. Welche Ansprüche und Interessen verfolgen sie? Über welche Machtressourcen und -potenziale verfügen sie? Wie sehen die Handlungsoptionen von Männern aus, wie diejenigen von Frauen? In welchen Kontexten, Räumen und Situationen agieren sie, und inwieweit kommt es dabei zu dynamischen Verschiebungen im Gefüge der Macht am Hofe? Beiträge aus der Anglistik, der Germanistik, der Geschichtswissenschaft und der Kunstgeschichte beleuchten Konstellationen des Einvernehmens zwischen Herrschenden und Eliten, aber auch die Verhandlung von Dissens und Konflikt bis hin zum gewaltförmigen Widerstand.

16.07.2024 von 20:00 bis 22:00 Buchhandlung Böttger, Maximilianstr. 44, 53111 Bonn,

Am 16. Juli 2024 sollen die Blutsbande zwischen wissenschaftlicher Arbeit und kreativ-kriminalistischer Auseinandersetzung mit dem (blutigen) Mittelalter einmal ganz bewusst beleuchtet werden. Grundlage des Vortrags in der Buchhandlung Böttger ist die 2023 im Winter-Verlag publizierte Dissertation „Eine Studie in Rot – Blutspuren in deutschsprachiger Literatur des Mittelalters“. Es liest die in Bonn promovierte Mediävistin und Krimi-Autorin Nina Röttger.

16.05.2025 bis 17.05.2025 Bonn,

‚Cancel Culture‘: ein Phänomen, dass sich gegen eine (bekannte) Person, eine Marke oder ein Unternehmen richtet; soziale Ausgrenzung als gesellschaftliche Reaktion auf eine Aussage/Handlung, die ihnen vorgeworfen und als Verstoß gegen die sozialen bzw. moral-ethischen Konventionen der Gesellschaft bewertet wird; soll das Fehlverhalten der Gecancelten aufzeigen Im Rahmen unserer interdisziplinären Studierendentagung am 16. & 17. Mai 2025 wollen wir die mittelalterlichen Spielregeln des Aus- und Eingrenzens aus einem neuen Blickwinkel zu beleuchten. Wir freuen uns über Bewerbungen aus allen mediävistischen Disziplinen, die sich dezidierter mit diesem Phänomen auseinandersetzen möchten. Durch die Betrachtung bereits bekannter genauso wie weniger rezipierter Textepisoden sowie Erscheinungen über den poetischen Kontext hinaus möchten wir eine neue Perspektive auf gesellschaftliche Dynamiken des Mittelalters ermöglichen.

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